Ohne Termin ins Bürgeramt: Martina Klement gewinnt Wette gegen den Checkpoint
Im Juli war Berlins Chief Digital Officer Martina Klement (CSU) bei der Checkpoint-Revue im Kabarett-Theater „Die Stachelschweine“ zu Gast. Sie wettete, dass bis zum Ende des Jahres Bürgeramts-Besuche ohne Termin möglich sind. Und siehe da: Wette gewonnen! Von Anke Myrrhe, Stefan Jacobs und Margarethe Gallersdörfer.
Bei der Berlin-Revue im Juli war Berlins Chief Digital Officer Martina Klement (CSU) zu Gast. Auf der Bühne wettete sie mit Ann-Kathrin Hipp und Anke Myrrhe um einen Kasten Bayerisches Bier: Bis zum Ende des Jahres könnten alle einfach ohne Termin ins Bürgeramt spazieren. Und siehe da: Was damals noch wirkte, als habe sich Klement vom johlenden Publikum mitreißen lassen, wird nun Realität. Heute wird ihre Verwaltung folgende Mitteilung verschicken:
„Für ausgewählte Dienstleistungen ist es in den Berliner Bürgerämtern ab sofort möglich, auch ohne Termin ins Bürgeramt zu gehen.“
Ein winziger Schritt für die Menschheit, ein riesiger Sprung für die Hauptstadt. Das neue Angebot gilt für:
+ Meldebescheinigungen
+ Führungszeugnisse
+ Adressänderungen in Kraftfahrzeugpapieren
+ Gewerbezentralregisterauskünfte (ja, das heißt wirklich so, Anm. d. Red.)
+ PIN-Rücksetzungen
+ Einrichtung der Online-Ausweisfunktion
+ Abholung von Dokumenten wie Pass, Personalausweis, Führerschein
Eine „gewisse Wartezeit“ soll man laut Presse- und Informationsamt einplanen. Falls eine Bearbeitung doch „im Einzelfall nicht direkt möglich“ sein sollte, wird ein „zeitnaher Termin“ versprochen. Martina Klement freut sich über „mehr Flexibilität“: „So können Berlinerinnen und Berliner nun bei bestimmten Dienstleistungen selbst entscheiden, ob sie lieber einen Termin buchen oder spontan zum Bürgeramt gehen wollen.“
Der Kasten der gewünschten Biersorte „Arcobräu Mooser Liesl Helles“ ist Martina Klement damit sicher. Wie versprochen wird der demnächst gemeinsam mit Team Checkpoint verköstigt – wie wär’s spontan im Bürgeramt?