Ein Wort zur Corona-Weihnacht

An dieser Stelle noch ein Vorweihnachtswort: „Kein Lametta, kein Gänsebraten, keine Rotweinflecken auf der weißen Tischdecke, keine betrunkenen Flirts mit dem Kollegen – keine Reue“, schreibt meine Kollegin Joana Nietfeld. Firmen-Weihnachtsfeiern haben eine gute Chance darauf, zu einem weiteren durchgestrichenen Event im Kalender 2020 zu werden. Was sie aber auch schreibt: „Eine organisierte virtuelle Feier klingt für manchen immer noch besser als die Stille, die bei Zoom entsteht, nachdem zwei Mal zum Smalltalk angesetzt wurde und beide Redner einander ins Wort fielen. Vielleicht könnte man sogar den Kater am nächsten Tag mehr genießen, wo man doch in diesem Jahr so selten einen hatte. Und nachdem jeder die Wohnzimmer, Kratzbäume und Partner der Kolleginnen und Kollegen nun vom Bildschirm kennt – wäre ein vollkehliges, gemeinsames ‚Last Christmas‘ nicht wünschenswert?