BER feiert 5. Geburtstag: Lütke Daldrup wünscht sich mehr internationale Verbindungen

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wird heute fünf Jahre alt – gefeiert wird laut Sprecherin Sabine Deckwerth „eher leise“. Rund 250.000 Passagiere werden am Ferienwochenende erwartet. Der einstige BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup blickt optimistisch - inklusive Forderungen - in die Zukunft. Von Daniel Böldt und Valentin Petri.

BER feiert 5. Geburtstag: Lütke Daldrup wünscht sich mehr internationale Verbindungen
IMAGO / Christian Offenberg

Wir starten feierlich: Heute begeht der Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“, besser bekannt als BER, seinen fünften Geburtstag. Man feiere „eher leise“, schreibt uns Flughafen-Sprecherin Sabine Deckwerth. „Es ist zwar Feiertag in Brandenburg, aber unsere operativen Mitarbeitenden haben tüchtig zu tun.“ Morgen werden 85.000 Passagiere erwartet, am Wochenende zum Ferienende insgesamt 250.000 Passagiere.

Auch der Checkpoint gratuliert zu fünf Jahren beziehungsweise 1827 Tagen Flughafenbetrieb. Unser Count-Up seit Nicht-Eröffnung blieb damals übrigens erst bei 3073 Tagen stehen. Dass wir ihn überhaupt stoppen konnten, lag auch an Engelbert Lütke Daldrup. Am 31. Oktober 2020 drückte der damalige BER-CEO „trotz Baukladderadatsch und Corona“ gemeinsam mit den Airline-Chefs von Easyjet und Lufthansa auf den roten Knopf.

Für die Zukunft des BER hat Lütke Daldrup zwei Wünsche: „Erstens mehr Engagement der Lufthansa für Interkontinentalflüge zum BER und zweitens mehr internationale Flugrechte von der Bundesregierung.“ Da die CSU „nicht mehr das Verkehrsministerium beherrscht“, müsste das eigentlich möglich sein, glaubt Lütke Daldrup.
Warum der BER international so schlecht angebunden ist und wie es besser werden könnte, schreibt Checkpoint-Kollege Christian Latz in diesem Text (T+).