Schriftsteller lesen Wendeliteratur in Pankow
„Ach Ben, Ben, wo bist Du vor einem Jahr gewesen, wo vor drei Jahren? Welche Straßen bist Du gegangen, in welchen Flüssen hast Du gebadet, mit welchen Frauen hast Du geschlafen? Wiederholst Du nur eine geübte Geste, wenn Du mein Ohr küßt oder die Armbeuge?“ So rasant wie ein reißender Strom beginnt „Franziska Linkerhand“, der ungealterte und doch unvollendete Roman der DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann.