Erzwungenes Trinkgeld bei Kartenzahlungen

Wir bleiben gleich an Herd und Tresen und beschäftigen uns mit dem lieben Kleingeld, das manchmal mehr ist als eine Kleinigkeit. „Stimmt so“, heißt es bisher noch oft, wenn nach dem Essen und Trinken ein Trinkgeld gegeben wird. Mit den zunehmenden Kartenzahlungen lässt sich der Bonus für die freundliche Bedienung nun leichter zahlen; oft werden einem dafür Auswahlmöglichkeiten zwischen 5 und 20 Prozent angezeigt. Mitunter gibt es allerdings keine klare Option mehr, gar kein Trinkgeld zu geben. Nutzerinnen und Nutzer des Online-Netzwerks Reddit beschweren sich über diese „nervige Praxis“ etwa im BRLO-Bergarten im Gleisdreieckpark, wo man die Getränke ja auch selbst abhole: „Es gibt hier gar keinen tatsächlichen Service oder Tischservice“, schreibt ein User.  Ein anderer mutmaßt: „Es würde mich nicht wundern, wenn all die erzwungenen Trinkgelder an verschiedenen Orten in den Taschen der Besitzer landen würden.“

Was die Branche über die neue Praxis denkt und wo Gastwirte selbst Verbesserungsbedarf sehen, lesen Sie in der Checkpoint-Vollversionund zwar hier.

Und was denken Sie darüber, liebe Leserinnen und Leser? Ist gastronomischer Service Ihnen immer ein Trinkgeld wert? Schreiben Sie uns gern an checkpoint@tagesspiegel.de. Es kostet Sie auch nichts.