Berlin wird Corona-Hotspot
Berlin hat’s mal wieder auf einen beunruhigenden ersten Platz geschafft. Mit 23 Neuinfektionen pro 100.000 EinwohnerInnen in sieben Tagen ist die Hauptstadt unter den Bundesländern Corona-Spitzenreiter. Zwei der drei Alarm-Ampeln zeigen erstmals Gelb. Viren-Hotspot ist Friedrichshain-Kreuzberg und der Prototyp des Virus-Trägers U-30, feierwütig und verantwortungslos. Es sind vor allem die jungen Menschen, die sich derzeit anstecken (weshalb die Zahl der Infizierten, nicht aber die der Toten steigt). Neben Kontakten im eigenen Haushalt wird „nachlässiges Freizeitverhalten“ als zweithäufigste Übertragungsursache geführt. Von Corona-Fällen mit bis zu 300 Kontaktpersonen ist in Xhain die Rede. „Davon sind dann aber nur noch 200 ermittelbar“, sagt Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne). Der Rest bleibt ein unberechenbares Risiko.