Pandas und Preisschwankungen: „Dynamisches Preissystem“ in Zoo und Tierpark

Eigentlich sollte sich das dynamische Preissystem im Zoo danach richten, wie weit im Voraus gebucht wird. Neuerdings werden aber auch Faktoren wie das Wetter mit einbezogen. Von Daniel Böldt.

Pandas und Preisschwankungen: „Dynamisches Preissystem“ in Zoo und Tierpark
Bei gutem Wetter dürfen die Pandababys ins Außengehege - und Schaulustige gleich mehr Eintritt zahlen. / Foto: dpa / Sebastian Gollnow

Frühlingsgefühle im Berliner Zoo: Ab heute können Sie den Panda-Zwillingen beim Herumtollen im Außengehege zuschauen. Wahnsinnig niedlich, schon klar. Beim Blick auf den Online-Ticketshop des Zoos und des Tierparks wird einem dagegen ganz schwindelig: Vor rund einem Jahr führte der Zoo ein „dynamisches Preissystem“ ein. Je weiter im Voraus man bucht, desto billiger. So weit, so marktkonform.

Aber es wird noch dynamischer: Am kommenden Dienstag kostet das Tagesticket beispielsweise 18,86 Euro. Am Mittwoch nur noch 18,66 Euro. Am Donnerstag geht es wieder drei Cent rauf: 18,69 Euro. Auf die Checkpoint-Lieblingsfrage („Wat soll dit?“) antwortete der Zoo, dass noch weitere Faktoren den Preis bestimmen, unter anderem – kein Witz – die Wetterprognose. Zugegeben: Für alle Panda-Fans ergibt das durchaus Sinn, Leni und Lotti dürfen nur bei gutem Wetter draußen spielen.