Rettungskräfte und Ärzte zunehmend betroffen
An diversen Krankenhäusern und sogar an Brücken über der Stadtautobahn wurden in den vergangenen Tagen Dankesbotschaften für jene hinterlassen, auf die es jetzt am meisten ankommt. Zwei Transparente über der A100 nahm die Polizei allerdings ab, weil sie drohten, auf die Autobahn zu fallen. Wie die Ressourcen der Rettungsdienste – allmählich, aber stetig – schrumpfen, zeigt z.B. Vivantes, wo das Klinikpersonal entgegen der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes nach Kontakt mit Infizierten nicht in Quarantäne geht, sondern mit Schutzausrüstung weiterarbeitet. Auch bei der Feuerwehr werden die Lücken größer: Sieben Feuerwehrleute sind laut internem Lagebericht von Sonntagabend positiv getestet worden, 123 befinden sich in Quarantäne. Und: Schutzmasken für den Rettungsdienst sollen neuerdings mehrfach verwendet werden.