Senat streicht Bau von 2500 Wohnungen

Im Senat baut sich mal wieder was zusammen. Denn Nicht-Bau-Senatorin Katrin Lompscher (Linke) will heute eine ganze geplante Wohnsiedlung in Pankow aus dem Flächennutzungsplan streichen lassen. Die Fläche für 2500 vorgesehene Wohnungen im schon von der DDR vorgehaltenen Bebauungsgebiet „Buch V“ im Norden Pankows soll heute im Parlament zu unbebaubarem Acker umgewidmet werden. Aus der Wohnungsnotwird so flugs eine Tugend des Nichtstuns. Laut Vorlage wird die „Wohnbaufläche auf Buch V nicht weiter verfolgt“, wie mein Kollege Ralf Schönball herausgefunden hat. Dabei gibt es hier einen S-Bahn-Anschluss; dabei droht nun Schadenersatz an die Deutsche Wohnen, die das Bauland vom Land erworben hat; dabei hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) gerade Lompschers „Stadtentwicklungsplan Wohnen“ gestoppt, weil er zu wenig Baupotenziale ausweist. Berlin baut weiterhin nur eines: politische Kartenhäuser.