Berlin, aber freundlich
Berlin kann sehr ruppig sein. Doch zum heutigen Weltnettigkeitstag hat der Checkpoint ein paar freundliche Anekdoten aus dieser wilden Stadt gesammelt.
Berlin ist Schnauze. Zum heutigen Weltnettigkeitstag haben wir trotzdem nach den guten Geschichten gesucht – und sie gefunden. Berlin, aber freundlich. Fünf Anekdoten.
Der Spätimann: „Ein älterer Späti-Besitzer hat mich mal hinter der Theke sitzen und warten lassen, weil ich Zeit totschlagen musste. Haben uns sehr nett unterhalten.“ (Alexandra Stanić)
Die Herzensnachbarn: „Mein ca. 70-jähriger Nachbar, der mir von ihm angenommene Pakete in den 5. Stock brachte, nachdem ich gerade ein Baby hatte. Und die Nachbarin im selben Haus, die selbstgemachte Pralinen vorbeibrachte noch bevor wir uns kannten“ (Teresa Bücker)
Die Mitfahrfamilie: „Es regnet in Strömen, bis zum Bus/U-Bahn ist es weit und ich bin ohne Schirm. Da hält ein dickes Auto, drin sitzt eine Berlin-Türkei-Familie auf dem Weg zu einem großem Fest. Sie laden mich, triefendnass, ein, einzusteigen und fahren mich fast bis nach Hause.“ (Frau Kulli)
Die Sonderfahrt: „Wenn du als Letzte plötzlich die Erste bist: Die Waggontüren der S1 waren schon zugegangen - als der Fahrer mich Ranhetzende in die letzte noch offene reingewunken hat; nämlich in die vom Führerstand. Bis zur nächsten Station stand ich vorne - was ne Perspektive!“ (Anne Roggensack)
Die unheimlich Fröhlichen: „Es gibt eine Kassiererin bei Rewe in der Revaler Straße, die ist eine Berühmtheit im Kiez, weil sie so unfassbar fröhlich, freundlich und liebenswürdig ist. Ich bin übrigens auch nett, weil ich den Touris, obwohl sie mich nerven, immer Hilfe anbiete, wenn sie nicht wissen wohin.“ (Honeycakehorse)