Sperrmüllabladeplatz Tempelhofer Feld
Trotz Parkschutz und 24h-Überwachung häuft sich der Dreck auf dem ehemaligen Flughafen, vor allem tagsüber. Wo kommt der Müll nur her? Von Lorenz Maroldt.
Was ist eigentlich nachts auf dem Tempelhofer Feld los? Offenbar nicht viel: Registriert wurden im vergangenen Jahr lediglich 28 Verstöße gegen das Aufenthaltsverbot zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang – da haben sich die 900.000 Euro für die 24h-Überwachung ja mal so richtig gelohnt (plus Personalkosten der „Grün Berlin“). Und tagsüber? Bleibt jede Menge Müll liegen: Zwischen 650.000 und 750.000 Kilo räumte die BSR ab – inkl. Sperrmüll, den die Leute womöglich extra dorthin schleppen, weil die umliegenden Straßen schon gut mit alten Waschmaschinen, Matratzen und Schränken gefüllt sind. (Q: Verkehrsverwaltung)