Filmriss bei der Berlinale

Berlin bleibt auf Eis gelegt – Zeit, im Kopf auf eine Weltreise zu gehen, die einem das Herz erwärmt. Die Augen müssen dabei geschlossen bleiben – so wie die Kinos, in denen sie normalerweise um fremde Ecken lugen würden, um Menschen zu erblicken, die in der Ferne nahe gehen, und Träume, wie ein anderes Leben im eigenen aussehen könnte. Heute hätte die Berlinale begonnen; im Tagesspiegel feiern wir das eigentlich größte Publikumsfilmfest der Welt einfach trotzdem. In unserer neuen täglichen Kolumne „Filmriss“ erinnert heute Andreas Conrad an die glanzvollste Eröffnungsfeier mit Schirm, Charme und den Stones. Und im Checkpoint verraten Filmverliebte ihre Streifen für die Ewigkeit (meiner versteckt sich übrigens hinter diesem Rätselbild). Den Vorhang hier öffnet weiter unten im Encore der Berlinale-Chef Carlo Chatrian, der noch auf eine Freiluft-Berlinale im Juni hofft. Kann dieser Lockdown wirklich so happy enden?