Engpässe bei Weihnachtsbäumen: Tannen sind knapp und teuer
Die Zwei-Meter-Tannen sind überall knapp, laut Wiebke Peters vom „Tannen-Paradies“. Einer der Gründe: Viele der 2018 neu gepflanzten Bäume seien nicht richtig angewachsen. Von Jessica Gummersbach und Sönke Matschurek.
Ä Tännschen please: „Mit den Weihnachtsbäumen ist es dieses Jahr komplizierter“, schreibt Wiebke Peters vom „Tannen-Paradies“ auf Checkpoint-Anfrage. Der Hintergrund: 2018 seien viele neu gepflanzte Bäume nicht angewachsen, was sich nun rächt: „Die Zwei-Meter-Bäume sind überall knapp“. Außerdem gab es nach dem Spätfrost lange Trockenperioden, weshalb viele Tannen schon jetzt Nadeln verloren hätten. „Der Anteil an nicht so schön gewachsenen Bäumen wird höher sein“.
Ästhetische Probleme gibt’s auch auf den Anbauflächen in Brandenburg: Im nassen Sommer seien viele Tannen ihren Gärtnern regelrecht „entglitten“, schreibt Holger Zahn, Chef der Späth‘schen Baumschulen, Bäume mit ungebändigten Trieben seien nun „unverkäuflich“. Und die Schönen kosten: Der 1,25 Meter große Weihnachtsbaum mit Wurzelballen (vergangenes Jahr 34 Euro) werde ein bis zwei Euro teurer.