Mobbingberichte: Fraktionsvorsitzende der BVV Reinickendorf gibt auf

Die Fraktionsvorsitzende der CDU Reinickendorf, Sylvia Schmidt, tritt nun zurück und hinterlässt der Partei ein Abschiedsschreiben, das mehr einem Mobbingbericht gleicht. Von Lorenz Maroldt und Margarethe Gallersdörfer.

Mobbingberichte: Fraktionsvorsitzende der BVV Reinickendorf gibt auf
Foto: dpa / Kay Nietfeld

Wir kommen zur nächsten Folge der Checkpoint-Serie „Reihenhouse of Cards“ (Hauptrolle: die CDU Reinickendorf). Heute: Die Fraktionsvorsitzende Sylvia Schmidt tritt mit sofortiger Wirkung zurück – ihr Abschiedsschreiben an die Partei („Liebe Freundinnen und Freunde“, liegt dem Checkpoint vor) ist eine Art Mobbingbericht aus der Schlangengrube. Schmidt berichtet von Ausgaben, Absprachen, Aufträgen und Anstellungen hinter ihrem Rücken – eine de-facto-Entmachtung, für die sie ihre Stellvertreter verantwortlich macht. Diese kennen Sie schon aus der Folge „Parteiumbau mit der Brechstange“ (hier nachzulesen), ihre Namen: Tomasz Klon, Matea Krolo und last but not least Richard Gamp, der seinen ersten Auftritt hier bereits 2021 hatte („Zutiefst unseriös“). Fortsetzung folgt (die nächste Staffel wird bereits gedreht).