Mobbingberichte: Fraktionsvorsitzende der BVV Reinickendorf gibt auf
Die Fraktionsvorsitzende der CDU Reinickendorf, Sylvia Schmidt, tritt nun zurück und hinterlässt der Partei ein Abschiedsschreiben, das mehr einem Mobbingbericht gleicht. Von Lorenz Maroldt und Margarethe Gallersdörfer.
Wir kommen zur nächsten Folge der Checkpoint-Serie „Reihenhouse of Cards“ (Hauptrolle: die CDU Reinickendorf). Heute: Die Fraktionsvorsitzende Sylvia Schmidt tritt mit sofortiger Wirkung zurück – ihr Abschiedsschreiben an die Partei („Liebe Freundinnen und Freunde“, liegt dem Checkpoint vor) ist eine Art Mobbingbericht aus der Schlangengrube. Schmidt berichtet von Ausgaben, Absprachen, Aufträgen und Anstellungen hinter ihrem Rücken – eine de-facto-Entmachtung, für die sie ihre Stellvertreter verantwortlich macht.