Aufpassen auf die Ärmsten wird immer schwieriger
Wegen Corona wurde das Hostel in der Kluckstraße für Obdachlose geöffnet. Dort mangelt es aber ausgerechnet an Pandemieschutz. Von Ann-Kathrin Hipp
Aufpassen auf die Ärmsten: Um in der Krise mehr Menschen unterbringen zu können, wurde das Hostel in der Kluckstraße für Obdachlose geöffnet. Das Problem: Gäste müssen ihre Zimmer für eine Putzzeit von 10 bis 18 Uhr verlassen – dürfen sich zwar auf dem Gelände aufhalten, gehen oftmals aber in Gruppen auf die Straße. „Derzeit würden wir das Angebot eher als Kältehilfe+ bezeichnen. Von einem wirklichen Pandemieschutz kann kaum gesprochen werden“, kritisiert der AK Wohnungsnot.