Verzögerung „voraussichtlich“ um ein halbes Jahr: Berliner Lehrer und Schüler müssen weiter auf Datenbank „LUSD“ warten
Ursprünglich sollte sie 2018 fertig sein, die Lehrer- und Schülerdatenbank „LUSD“. Dann im Februar 2023. Neues (Wunsch?)-Datum: Ende des aktuellen Schuljahrs. Von Christian Latz.
Nochmal länger warten müssen wir auch auf die Lehrer- und Schülerdatenbank „LUSD“: Statt im Februar 2023, wie die Bildungsverwaltung zuletzt versprochen hatte (eigentlich sollte alles ja schon 2018 fertig sein), werden die letzten Schulen jetzt erst Ende des Schuljahres 2022/23 angeschlossen sein – also nochmal ein halbes Jahr später, und das auch nur mit zwei Einschränkungen: erstens „voraussichtlich“, zweitens „wenn die technischen Voraussetzungen vorhanden sind“ (Berlinkenner ahnen, was das bedeutet). Diese Angaben stehen in einem Konvolut von 853 Seiten, die der Senat dem Abgeordnetenhaus auf Fragen zum Einzelplan Bildung übermittelte – und gefunden hat sie in der vergangenen Nacht um 1:23 Uhr unsere unermüdliche Bildungsexpertin Susanne Vieth-Entus (wer sonst), der zwar so langsam die LUSD vergeht, aber niemals die Lust an der Schule (für Quellenforscher: steht auf Seite 514).