Komödie am Kurfürstendamm fürchtet, Opfer einer Invest-Ruine zu werden

Bei der Komödie am Kurfürstendamm gibt es gerade nichts zu lachen, sondern ein Riesendrama. Chef Martin Woelffer fürchtet, dass der „Fürst“ genannte Neubau am Ku’damm zur Invest-Ruine wird und der provisorische Betrieb mit Kurzarbeit der eigenen Belegschaft und fünfstelligen Abendmieten für eines der drei Ausweichquartiere das Theater auf Dauer ruiniert. „Ich appelliere an den Senat, sich dieses Projektes besonders anzunehmen“, schrieb Woelffer. Die Kulturverwaltung ließ eine CP-Anfrage gestern unbeantwortet – hoffentlich, weil alle verfügbaren Kräfte mit Rettungsmaßnahmen beschäftigt sind. Der Chef des Bauherrn Aggregate Holding versicherte: „Das Projekt ist nicht insolvent“; man werde von Investoren erpresst. Die Arbeiten würden bald wieder aufgenommen. Genaueres weiß mein Kollege Cay Dobberke, der im Bezirksnewsletter (Gratis-Abo hier https://leute.tagesspiegel.de/) morgen darüber berichten wird.