Wegner und Spranger

Machen Sie’s wie unser Regierender Bürgermeister: Kai Wegner (CDU) schlittert gewaltig durch seinen politischen Jahresstart, hält sich bislang aber wacker auf den Beinen. Ganz ausgestanden ist der Ärger über sein Krisenmanagement (und eine Tennispartie) zu Beginn des großen Stromausfalls im Berliner Südwesten aber immer noch nicht. Auch nicht bei seiner ihm bisher kollegial verbundenen Innensenatorin Iris Spranger (SPD), die ihn vergangene Woche mehrfach öffentlich korrigierte.

Spranger pikste gestern im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses noch mal nach – sicher nicht besänftigt durch Wegners kolportierte Aussage, er würde sie gerne gerne „raus…“ (CP von gestern). Sie habe am 3. Januar um 8.05 Uhr versucht, den Regierenden Bürgermeister anzurufen, berichtete Spranger am Montag vor den Abgeordneten: „Da war noch ausgeschaltet.“ Und dann gönnerhaft: „Samstags nicht unüblich.“ (Video: X/Alexander Fröhlich) Da schickt man einfach um 8.07 Uhr noch eine Textnachricht hinterher, so als ausgeschlafene Innensenatorin.

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