Neue Ausbaupläne für den BER
Was wäre das Dauerprovisorium Tegel ohne die Dauerpeinlichkeit in Schönefeld? Vielleicht schon längst nicht mehr da. Aber weil am BER die Rollbahnen Trauer tragen, müssen vor dem verflugten Volksentscheid neue Einfälle her. Die Flughafen-Geschäftsführung hat nun dem Aufsichtsrat neue Ausbaupläne präsentiert (die wiederum meine Kollegen Gerd Appenzeller und Klaus Kurpjuweit heute im Tagesspiegel präsentieren). Demnach soll der BER durch verlängerte und neue Terminals im Jahr 2035 bis zu 58 Millionen Passagiere abfertigen können. Blöd nur, dass es noch die alten unvollendeten Terminals gibt, bei denen die Planer seit Jahren die Brandschutztür nicht zukriegen. Aber die braucht man bei Luftschlössern ja zum Glück nicht.