Berlin wartet auf Digitalisierung der Bürgerämter

In Berlin agiert die Verwaltung nicht immer logisch, dafür oftmals analogisch. Deshalb wollte der Pankower CDU-Abgeordnete Stephan Lenz wissen, ob in Zeiten der Kontaktbeschränkung bald „das digitale Rathaus“ öffnet? Blättern wir uns mal ganz ohne Faxen durch die Antwort des Senats: „Die aktuelle Krisensituation hat auch in den Berliner Bürgerämtern verdeutlicht, bei welchen Dienstleistungen außerhalb von Anträgen auf Meldebescheinigungen, An-/Ab-/Ummeldung im Inland und An-/Ab-/Ummeldung einer Nebenwohnung sowie der Voranzeige von Geburten und Sterbefällen eine Dienstleistungsdigitalisierung vonnöten ist.“ Aha, raschelraschel, und was heißt das jetzt? „Dementsprechend ist eine Projekt- sowie Mittelbedarfsplanung aufzustellen. Je nach Ergebnis dieser Planungen kann gegebenenfalls ein Mehrbedarf an finanziellen Ressourcen entstehen. Über deren Bereitstellung ist aus den zur Verfügung stehenden Budgets zu entscheiden.“ Okay, kürzen wir die Antwort einfach ab: Nein.