GEMA sorgt für „stille Nächte“: Höhere Gebühren führen zu musikbefreiten Berliner Weihnachtsmärkten

Die GEMA berechnet die Gebühren neu: Relevant ist jetzt die Gesamtfläche des Marktes. Viele Händler spielen keine Weihnachtsmusik mehr. Was also tun gegen die potenzielle Stille? Von Daniel Böldt

GEMA sorgt für „stille Nächte“: Höhere Gebühren führen zu musikbefreiten Berliner Weihnachtsmärkten
Berliner Weihnachtsmärkte ohne "Last Christmas" & Co.? Foto: dpa / Monika Skolimowska

Kein „Last Christmas“ auf vielen Berliner Weihnachtsmärkten, meldete der RBB gestern. Was für manche erstmal nach einer frohen Botschaft klingen mag, hat für viele Marktbetreiber einen ernsten Hintergrund. Die GEMA setzt ihre Vorgabe – demnach für die Höhe der Gebühren die gesamte Fläche des Weihnachtsmarkts relevant ist und nicht etwa nur die Fläche vor der Bühne – seit vergangenem Jahr konsequent um.