Gemischte Bilanz nach dem ersten Amtsjahr des Berliner Queer-Beauftragten

Genau ein Jahr ist Alfonso Pantisano als erster vom Senat ernannter Queer-Beauftragter heute im Amt. Dass es seine Stelle überhaupt gibt, ist für viele ein Grund zum Feiern. Dass Pantisano sie innehat, wird sehr unterschiedlich gesehen, hat Tsp-Kollege Dominik Mai erfahren: Manche loben das Engagement des SPD-Mannes und seine Bereitschaft zum Konflikt, während andere ihn als Selbstdarsteller beschreiben, mit dem man sich lieber nicht anlegt. Es sind einige, die das sagen – aber keiner mag sich namentlich zitieren lassen angesichts des härter werdenden Kampfes ums Geld vom Land. Von dem im Koalitionsvertrag vereinbarten „Regenbogenhaus“ als Zentrum für die Community dürfte bis zum Ende der Legislaturperiode wohl bestenfalls eine Machbarkeitsstudie zustande kommen.