Corona-Chaos: „Bergmann“-Geschäftsführung unter Druck

Neues vom Corona-Chaos im Potsdamer „Ernst von Bergmann“-Klinikum (47 Tote). Der Covid-19-Ausbruch (213 infizierte Mitarbeiter, darunter 43 Ärzte, 150 Pflegekräfte, 7 Reinigungskräfte, 13 Verwaltungsmitarbeiter) wurde nach Recherchen der PNN nicht der zuständigen Arbeitsschutzbehörde gemeldet – dazu wäre die Geschäftsführung aber verpflichtet gewesen, und zwar „unverzüglich“. Doch die hat sich lieber damit beschäftigt, irreführende Gegendarstellungen zu schreiben und ließ eine Woche bis zur Meldung verstreichen (24.3. erste Station wegen Covid-19 geschlossen, 30.3. gemeldet). Vorsätzliche Verschleppung ist eine Straftat. Mehr zu diesem Fall gibt’s heute im Newsletter „Potsdam heute“ von Sabine Schicketanz – zur kostenlosen Anmeldung geht’s hier.