Erneute Böllerverbotszonen: So bereitet sich Berlin auf den Jahreswechsel vor
Innensenatorin Iris Spranger möchte, wie im letzten Jahr, wieder in Mitte, Neukölln und Schöneberg drei Böllerverbotszonen einrichten. Und sie setzt auf die gute Arbeit der Einsatzkräfte. Von Jessica Gummersbach
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) jedenfalls hätte sich ein generelles Feuerwerks-Verbot gewünscht. Da sich das auf Bundesebene bislang nicht durchsetzen ließ, will sie auf den „Einsatzerfolg“ des vergangenen Jahres aufbauen und an den drei Böllerverbotszonen (Alexanderplatz, Steinmetzkiez, Sonnenallee) festhalten. „Die Pyrotechnikverbotszonen haben sich aus unserer Sicht bewährt. Sie trugen dazu bei, Konfliktpotenziale in besonders belasteten Bereichen zu reduzieren und die Sicherheit für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Einsatzkräfte zu erhöhen“, teilt eine Sprecherin auf Anfrage mit. Eine abschließende Aussage zur Planung lasse sich „gerade mit Blick auf die fortwährende Bewertung der Sicherheitslage zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht treffen“. Was allerdings feststeht: Auch in diesem Jahr will die Polizei „frühzeitig zielgruppenorientierte Vorfeldmaßnahmen“ durchführen und u.a. „feiernde Gruppen in der Öffentlichkeit, in Clubs, Vereinen oder Jugendeinrichtungen“ gezielt ansprechen.