„Soziales Soziales Netzwerk“: Berliner Startup will TikTok und Co. Konkurrenz machen
Das Startup „wedium“ will eine gleichnamige Kurzvideo-Plattform starten und eine europäische Alternative zu TikTok, Instagram und Co. bieten – ohne Bots und andere negative Auswirkungen. Stattdessen soll es unter anderem Faktenchecks geben. Von Valentin Petri.
Druckbetankung gehört auf Social-Media-Plattformen zum Geschäftsmodell, da kann ein wenig Berliner Größenwahn nicht schaden. Das Startup „wedium“ will eine gleichnamige Kurzvideo-Plattform starten und damit TikTok, Instagram und Co. vom Markt vertreiben. Die Idee: Ein Netzwerk nach europäischen Regeln – ohne Bots, Hass und Hetze, dafür mit Nutzer-Verifizierung, Faktencheck und einem „fairen“ Algorithmus. Und das soll so einfach sein? „Die Schaffung und der Betrieb eines sozialen Netzwerkes ist keine Raketenwissenschaft und auch bezahlbar“, teilt CEO Nele Meissner dem Checkpoint mit. Um genügend Nutzer rüberzuholen, verspricht wedium, Video-Creator üppig an den Werbeeinnahmen des Netzwerks zu beteiligen. Für ein echtes „soziales Soziales Netzwerk“ sei Berlin die perfekte Vorlage, meint Meissner. „Offen, ehrlich, scheut keine Gegensätze und bekommt dabei alles ‚moderiert‘.“ Ansichtssache.