Platz ist in Berlin Luxus: Es gibt immer weniger Wohnfläche pro Kopf

Die Wohnfläche der Berlinerinnen und Berliner ist im Vergleich zu 2020 um zwei Zentimeter pro Kopf geschrumpft. Auch in den Bezirken unterscheidet sich die Quadratmeteranzahl. Von Jessica Gummersbach.

Platz ist in Berlin Luxus: Es gibt immer weniger Wohnfläche pro Kopf
Foto: dpa / Axel Heimken

Auch ein mögliches Wahlkampfthema: Wohnraum wird nicht nur knapper, sondern auch kleiner. Berlinerinnen und Berliner hatten 2024 im Schnitt 38,3 Quadratmeter Wohnfläche pro Kopf zur Verfügung – knapp zwei weniger als noch 2010 (40 qm). Das geht aus einer Antwort der Innenverwaltung auf eine Schriftliche Anfrage des Linken-Abgeordneten Niklas Schenker hervor. Besonders eng wohnen die Menschen demnach in Lichtenberg, dort sind es im Schnitt 34,6 Quadratmeter pro Kopf. Am großzügigsten lebt es sich in Steglitz-Zehlendorf mit durchschnittlich 44,6 Quadratmetern.

Deutlich wird auch der Komfort-Unterschied zwischen Miet- und Eigentumswohnungen: Während Mietwohnungen 2022 im Schnitt 68,2 Quadratmeter groß waren, kamen Eigentumswohnungen auf stolze 109,7 Quadratmeter. Kurz gesagt: Platz bleibt in Berlin Luxus.