Problem des Erkennens? Antisemitismus an den Berliner Hochschulen

Der Kampf gegen Judenhass ist in Berlin Definitionssache. Die Charité geht nach Kritik an einer Dozentin tief in die Details, um dann keinen Antisemitismus zu erkennen. Von Lorenz Maroldt.

Problem des Erkennens? Antisemitismus an den Berliner Hochschulen
Foto: dpa/Christoph Soeder

An Berliner Hochschulen gibt es ein Antisemitismus-Problem, genauer gesagt: ein Problem, Antisemitismus zu erkennen. Wir beginnen heute mit zwei exemplarischen Fällen.

Nummer eins:

An der Charité konnte die Leitung des Instituts für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin bei der angekündigten Referentin eines Wahlpflichtfachs (vorgesehener Ort, ausgerechnet: der Rahel-Hirsch-Hörsaal) vor einigen Wochen keine antisemitischen Tendenzen feststellen – obwohl diese u.a.

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