Berliner Sommer so trocken wie nie
Und gestern Abend ein kurzer Segen: längerer Regen. Ungeachtet dessen war noch kein Berliner Sommer so trocken seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 114 Jahren (Hintergründe hier). Bäume werfen Äste ab, um zu überleben, die Parks haben sich in Steppen verwandelt, in den Gärten fällt schon das Herbstlaub. Immerhin hier fangen die Berlinerinnen und Berliner an zu sparen. Statt in der prallen Sonne den Rasen zu sprengen (sollte bei der Dürre sowieso niemand versuchen), haben sich viele Bewässerungsanlagen zugelegt, mit denen sie nachts ihre Pflanzen betröpfeln. Und auch sonst spart die Stadt Wasser ein, wie die Wasserbetriebe herausgefunden haben (Hintergründe hier). Neue Hoffnung, tröpchenweise.