„Die Lage ist ernst“: Waldbrandgefahr in Berlin erreicht höchste Stufe

Meteorologen hatten für Donnerstag die maximale Warnstufe ausgerufen. Die Feuerwehr zeigt sich gut gewappnet. Nur bei den Rauchmeldern hapert es. Von Ann-Kathrin Hipp

„Die Lage ist ernst“: Waldbrandgefahr in Berlin erreicht höchste Stufe
Feuerwehrfahrzeuge stehen am Kronprinzessinnenweg in Berlin. Im Berliner Grunewald ist nach einer unbeabsichtigten Explosion auf dem dortigen Sprengplatz am Donnerstagmorgen ein Feuer ausgebrochen und hat den angrenzenden Wald in Brand gesetzt. Foto: Paul Zinken/dpa

Gut vorbereitet auf potenzielle Waldbrände ist Berlins Feuerwehr. Man habe „365 Tage im Jahr“ ein effizientes Konzept, welches neben der Alarmierung von normalen Löschfahrzeugen u.a. auch Sonderfahrzeuge wie Tanklöschfahrzeuge, Schlauchwagen oder Drohnen mit Wärmebildkameras beinhalte, heißt es auf Checkpoint-Anfrage. Am heutigen Donnerstag erreicht der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes für Berlin die maximale Warnstufe. „Die Lage ist ernst. Überall in der Stadt. Der ganze Wald ist knochentrocken. Wir haben es mit einer außergewöhnlich schweren Dürre zu tun“, sagt Derk Ehlert, Wildtierbeauftragter und Naturexperte des Berliner Senats. Automatische Rauchmelder gebe es – anders als in Brandenburg – nur einen einzigen. „Berlins Rauchmelder sind die Menschen, die sich im Wald bewegen.“