Gipfel gegen Jugendgewalt erweist sich als vielversprechende Premiere

der gestrige „Gipfel gegen Jugendgewalt“ im Roten Rathaus war zwar nach zweieinhalb Stunden zu Ende, aber wurde von vielen der rund 30 Teilnehmer/innen als Aufbruch empfunden. Regiermeisterin Franziska Giffey nannte ihn den „Beginn einer konzertierten Aktion für mehr Respekt und gegen Jugendgewalt in unserer Stadt“, und die Beteiligten aus der Praxis verließen ihn mit dem Gefühl, dass endlich ernsthaft mit ihnen geredet wurde statt nur über sie.

Ein zweistelliger Millionenbetrag für mehr Jugendarbeit und konsequente Ahndung von Straftaten sind die greifbaren Ankündigungen nach der Premiere, deren Fortsetzung am 22. Februar folgen soll. Und ausgerechnet CDU-Hardliner Falko Liecke bekannte, dass die Lösung der Probleme wohl eher nicht über die von seinen Parteifreunden angezettelte Vornamensdiskussion führen wird.