Gulaschkanone zum 1. Mai? Eintopf statt Lunchpaket für Berliner Polizei
Nachdem die Polizisten in der Silvesternacht mit verschimmelten Broten abgespeist wurden, soll es zum diesjährigen 1. Mai eine deftige Mahlzeit geben. Was gibt’s zur Beilage? Von Sönke Matschurek.
Alle heraus zum 1. Mai! Bevor es soweit ist, werden neue Stullen geschmiert. Nachdem den auf den Straßen eingesetzten Sicherheitskräften beim vorletzten Silvestereinsatz verschimmelte Lunchpakete aufstießen, sucht das Polizeipräsidium nun frischere Verpflegung für den Einsatz am Arbeiter-Kampftag. Pappsatte Polizisten gibt’s dann hoffentlich dank 15.300 Schrippen, 2.100 Roggenmischbroten und 6.900 Laugenbrötchen. Nur mit Bio-Dienstmarke sollen zudem 10.900 Äpfel und 2.400 Bananen ausgegeben werden. Laut Ausschreibung werden auch vegane Schinkenspicker und vegane Teewurst sowie 6.700 Käsekuchen und 6.700 „Mini Babybel“ gereicht. Zudem werden vom neuen Caterer gewürfelte Kartoffeln, Paprika, Karotten, 165 Kilogramm Rindfleisch nebst viel Tomatenmark und Paprikapulver verlangt – der Checkpoint ermittelt: Es gibt Gulasch. Ohne Kanone.