Ewige Abgesänge auf Merkel
Die FAZ hat übrigens nicht nur das exakte Ergebnis des gestrigen Deutschlandspiels zu bieten, sondern auch eine Prognose für das heutige im Kanzleramt: „Die Lage ist ernst, aber bewältigbar“, schreibt Gastautor Horst Seehofer, den die „Welt“ am Wochenende noch mit den Hinterzimmerworten zitierte: „Ich kann mit der Frau nicht mehr arbeiten!“ Gemeint ist die Bundestrainerin, die dringend nach einer Aufstellung für den EU-Gipfel am 28. und 29. Juni sucht. Nicht wenige in der Union sehen sie gerade einsam wie Lucky Luke ihrem eigenen Sonnenuntergang entgegen reiten – aber selbst die Älteren können sich nicht mehr erinnern, wann das Wort von der „Merkel-Dämmerung“ zum ersten Mal fiel. Der Checkpoint hat nachgeschaut - es war tatsächlich im Jahr 2004, und da hieß der Bundeskanzler noch Schröder. Ganz so schnell, wie manche meinen, wird’s bei Merkel wohl auch diesmal nicht dunkel.