IBB fordert Corona-Hilfen: Berliner Förderbank verlangt 2,2 Millionen Euro von Hallervorden zurück

Die Investitionsbank Berlin begründet die Hilfen-Rückforderung mit fehlenden Nachweisen zur zweckentsprechenden Verwendung. Die Vorwürfe werden von Dieter Hallervorden bestritten. Von Lorenz Maroldt.

IBB fordert Corona-Hilfen: Berliner Förderbank verlangt 2,2 Millionen Euro von Hallervorden zurück
Foto: IMAGO / Agentur Baganz

Checkpoint exklusiv: Die IBB fordert von Dieter Hallervordens Firma „Halliwood“, die das Schlossparktheater betreibt, verschiedene Corona-Hilfen aus den Jahren 2020 bis 2022 in einer Höhe von insgesamt mehr als 2,2 Millionen Euro zurück. Es handelt sich um „vollständige Rückforderungen“. Die Investitionsbank wirft Hallervorden mangelnde Mitwirkung bei der Schlussabrechnung vor. So sei die zweckentsprechende Verwendung nicht nachgewiesen worden. Auf die Anforderung von Nachweisen haben die IBB entweder gar keine Rückmeldung erhalten oder es sei dieser nur ungenügend nachgekommen.

Unterzeichnet wurden die Rückzahlungsforderungen vom IBB-Vorstandsvorsitzenden Hinrich Holm und IBB-Vorstandsmitglied Angeliki Krisilion. Aus internen Mailwechseln geht hervor, dass Hallervorden die Vorwürfe bestreitet. Es seien der IBB „sämtliche Unterlagen“ bereits im Jahr 2023 zur Verfügung gestellt worden.