Berliner Sause mit Kooperationspartnern: Das zahlen Unternehmen für das Hoffest des Regierenden Bürgermeisters
Rund 5000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft feiern und netzwerken im Roten Rathaus. Viele davon an ihrem eigenen Stand, für den sie tausende Euro beisteuern. Von Daniel Böldt und Jessica Gummersbach.
Einmal im Jahr lädt Kai Wegner zur Sause ins Rote Rathaus: Rund 5000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft feiern und netzwerken beim Hoffest des Regierenden Bürgermeisters. Traditionell ein teurer Spaß: Wie die Antwort des Senats auf eine Anfrage von Niklas Schenker (Linke) zeigt, lag die Gesamtsumme im vergangenen Jahr bei knapp über einer Million Euro (bezogen auf Geld- und Sachleistungen). Die Senatskanzlei selbst zahlte nur rund 77.300 Euro, der Rest steuern Kooperationspartner bei, die im Gegenzug mit einem Stand für sich werben dürfen.
Auch dieses Jahr wird auf diese Weise wieder locker die Millionen-Marke geknackt. Vorne mit dabei: Bans&Bans (Betreiber der Restaurantkette AMRIT, 35.600 Euro), die Spielbank Berlin (29.900 Euro), die Radeberger Gruppe (29.162 Euro), IKEA Deutschland (25.000 Euro) und 51 weitere Unternehmen, darunter wie immer viele landeseigene Gesellschaften. Prost!