Hauptstadtgeflüster Nummer 1: Ex-Morgenpost Chefredakteurin Richter wird als neue Senatssprecherin gehandelt

Derzeit arbeitet der ehemalige CDU-Sprecher Ginsburg als kommissarischer Sprecher des neuen Berliner Senats. Den Posten soll aber nun Christine Richter fest übernehmen. Von Julius Betschka.

Hauptstadtgeflüster Nummer 1: Ex-Morgenpost Chefredakteurin Richter wird als neue Senatssprecherin gehandelt
Foto: dpa / Christoph Soeder

Zum Schluss noch das Hauptstadtgeflüster Nummer 1: Die ehemalige Chefredakteurin der „Berliner Morgenpost“, Christine Richter, ist nach Checkpoint-Informationen aus Regierungskreisen als neue Sprecherin des Senats im Gespräch. Bisher wird das Amt kommissarisch vom ehemaligen CDU-Parteisprecher Michael Ginsburg besetzt. Zumindest offiziell ist aber auch die alte Senatssprecherin und künftige Stellvertreterin Lisa Frerichs (SPD) noch in ihrem bisherigen Amt. Klingt ganz so, als sei jemand nötig, der mal für Ordnung in der Senatskanzlei sorgt.

Auf Checkpoint-Anfrage teilte Übergangssenatssprecher Ginsburg zur Personalie Richter mit: „Wir können das weder bestätigen noch dementieren.“ Die 59 Jahre alte Journalistin wurde erst Anfang April überraschend als Chefredakteurin bei der Morgenpost entlassen. Sie hatte seit 2018 das Blatt geführt, war zuvor jahrelang stellvertretende Chefredakteurin gewesen. Richter war von 1990 bis 1991 schon einmal Sprecherin der damaligen Senatsverwaltung für Wissenschaft und Forschung, damals unter der Führung der SPD-Politikerin Barbara Riedmüller-Seel.