Wie junge Leute die Pandemie erleben
Und die jungen Leute machen einfach weiter Party? Denkste! Sie haben auch wahrhaftige Sorgen, die wahrgenommen werden wollen. So wie Erjon aus Neukölln, der die erste Schließung seiner Schule im März so erlebte: „Der Direktor kam rein und sagte, dass wir jetzt keinen Unterricht mehr haben.“ Zuerst findet der 15-Jährige das Ausnahmeleben gut. Doch je mehr Zeit er zu Hause verbringt, desto eher schleicht sich „ein ganz komisches Gefühl“ ein: das Wissen um einen Alarmzustand ohne absehbares Ende – so wie jetzt wieder mit womöglich verlängerten Weihnachtsferien.