Bürgerinitiative fordert Bibliotheksöffnungen
Gleichzeitig arbeiten auch Bezirke und die Zentralbibliothek an einer Öffnung. Nun haben sie ihren Plan dem Kultursenator vorgelegt. Von Ann-Kathrin Hipp.
Gleiche Buchchancen für alle wünscht sich die Bürgerinitiative Berliner Stadtbibliotheken und plädiert für eine Teilöffnung der öffentlichen Verleihe. Die Bibliotheken könnten „nicht geschlossen bleiben, wenn man den Buchhandlungen in Berlin klugerweise die Öffnung erlaubt“, heißt es. Das Buch sei „nach wie vor das wichtigste Kulturmedium in Deutschland“ und müsse „allen offen und frei zur Verfügung stehen“. Tatsächlich haben Berlins Bezirksstadträt:innen und der ZLB-Vorstand am Montagmorgen eine Hinweisliste an Kultursenator Klaus Lederer (Linke) geschickt, um darzulegen, wie eine Wiedereröffnung vorzubereiten wäre. Von einer Woche Vorlaufzeit ist da die Rede. Außerdem sollten die Bibliotheken ihren Betrieb gleichzeitig aufnahmen und ihr Angebot den jeweiligen Voraussetzungen entsprechend anpassen dürfen. Zusätzlich auf dem Ideenplan: Die Mitarbeiter:innen als systemrelevant anerkennen und/oder früher impfen.