Wie sich die Post auf das Lockdown-Weihnachts-Chaos vorbereitet
Wer seine Geschenke online bestellen will, sollte sich ranhalten, damit sie noch rechtzeitig ankommen. Das empfiehlt die Post. Von Felix Hackenbruch
Der Lockdown naht und wer nicht Supermarkt-Schokolade oder Schnaps verschenken will, dem bleibt ab Mittwoch nur noch eine Geschenk-Bestellung mit der Post – doch auch da sollte man sich ranhalten. Die Post empfiehlt eine Einlieferung von Päckchen bis spätestens 19. Dezember, Briefe und Karten sollten bis zum 22. Dezember verschickt sein. Das bedeutet in Berlin aber Schlange stehen wie zu Club-Zeiten (Beweisfotos). Ein Post-Sprecher widersprach dem Eindruck, dass es in Berlin weniger Filialen gebe als früher. 2000 habe es in der Stadt 165 Filialen gegeben, aktuell 350 Partnerfilialen, 600 DHL-Paketshops, 130 Verlaufspunkte, 400 Packstationen und elf Paketbusse. Die sind auch nötig: In der vergangenen Woche hat die Post 56 Millionen Pakete sortiert und ausgeliefert – mehr als je zuvor. Kurz vor Heiligabend rechnet die Post sogar mit 11 Millionen Paketen pro Tag. In Berlin und Brandenburg seien deshalb rund 3000 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt worden.