30 Prozent mehr Nutzer in Berlin: BVG will Jelbi-Stationen im Laufe des Jahres verdoppeln

Von der S-Bahn aufs Mietfahrrad steigen – mehr Jelbi-Stationen sollen BVG-Kunden künftig dies ermöglichen. Die nächsten sind in Adlershof und Buch geplant. Von Julius Betschka und Lotte Buschenhagen

30 Prozent mehr Nutzer in Berlin: BVG will Jelbi-Stationen im Laufe des Jahres verdoppeln
Elektroroller der Firma "Emmy" und Fahrräder des Anbieters "Deezer Nextbike" stehen auf der Fläche des Mobilitätshub Jelbi. Foto: Britta Pedersen/dpa

Woanders hingegen geht es voran bei der BVG: Im Laufe dieses Jahres sollen die Jelbi-Stationen in Berlin verdoppelt werden. Bis Ende des Jahres soll es rund 80 Stationen (vor allem an S- und U-Bahnhöfen) geben, teilte BVG-Sprecher Jannes Schwentu auf Checkpoint-Anfrage mit. Anfang des Jahres waren es noch 40 gewesen. Die nächsten Punkte sollen in Adlershof und Buch entstehen – dort können sich die Menschen dann direkt von der S-Bahn auf E-Scooter oder Leihrad schwingen können. Zuletzt wachsen auch die Nutzerzahlen für die App: Seit dem Start vor etwas mehr als drei Jahren haben sich 170.000 Menschen registriert. Das sind 30 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Die Zahl der Personen, die die App mindestens einmal pro Woche nutzen, ist im Juni 2022 im Vergleich zum selben Monat im Vorjahr um 85 Prozent gestiegen, teilte die BVG mit – absolute Zahlen wurden nicht genannt. Weiterhin will es die BVG beim System der drei verschiedenen Apps (BVG-Fahrinfo, BVG-Ticket-App, Jelbi-App) belassen. Aktuell sei „keine Fusion geplant“, sagte Schwentu, damit wolle man die Komplexität der Produkte geringhalten. Frei nach dem Motto: Dreifach hält besser! Wie viel das ganze Mobilitätsprojekt kostet, wollte man übrigens nicht verraten.