Hindernis vor Bürgeramtsterminen: Nutzer beklagen sich über unmögliche Captchas
Es ist nicht die erste Beschwerde über die Captchas bei der Terminvergabe. Obwohl die Codes schon vereinfacht wurden, kommen immer noch einige vor, die niemand entziffern kann. Von Christian Latz und Lotte Buschenhagen.
Womit wir auch gleich bei Berlins Bürgerämtern wären. Zu den klassischen Schwierigkeiten bei der Terminsuche gesellt sich manchmal noch ein weiteres hinzu: Die richtige Eingabe des Captchas (die Buchstaben- und Zahlenkombination, mit deren Eingabe man beweisen soll, dass tatsächlich ein Mensch vor dem Computer sitzt). Letzteres ist gar nicht so leicht, schreibt uns ein Kollege. „Erst die dritte Buchstabenfolge ist erkennbar. Nur leider war dann der einzige freie Termin an diesem Tag natürlich weg.“ Über sein Beweisfoto kann in der Tat gegrübelt werden. Ist das ein i oder eine 7? Ein h oder ein n?
Bei der Senatskanzlei hört man die Klage nicht zum ersten Mal: „Im vergangenen Jahr gab es einige wenige Beschwerden über Captchas.“ Zuletzt seien die Codes daher sogar bereits vereinfacht worden. Dass trotzdem manchmal Captchas angezeigt würden, aus denen weder Bots noch Menschen schlau würden, lasse sich „leider nicht vollständig verhindern“. Selbst ausprobieren konnte der Checkpoint die Captchas übrigens nicht: Kein Termin frei.