Wenn es mit dem Papasein ein bisschen dauert

Wegen Corona müssen frisch gewordene Väter gerade Geduld haben. Die Behörden kommen mit dem Ausweis der Vaterschaft nicht hinterher. Aus dem Checkpoint. Von Ann-Kathrin Hipp

Wenn es mit dem Papasein ein bisschen dauert
Foto: Imago Images/fStop Images

Wer Vater wird oder frisch geworden ist: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben jetzt wieder bessere Chancen, das Ganze offiziell zu machen und sich in die Geburtsurkunde Ihres Kindes eintragen zu lassen. Die zuständigen Amtsgerichte, Standes- und Jugendämter fahren ihren Betrieb langsam wieder hoch. „Auf eine berlinweite, einheitliche Wiederaufnahmeregelung konnten wir uns nicht verständigen“, sagt Gordon Holland, Standesamtsleiter in Tempelhof-Schöneberg. „Aber wir sind alle dabei auf Terminpraxis umzustellen und abzuarbeiten, was auf der Halde liegt.“ Das Bezirksamt Treptow-Köpenick meldet Wartezeiten von bis zu „drei oder mehr Monaten“ und ergänzt: „Aus Sicht des Jugendamtes kann es nach Veröffentlichung in Ihrem Medium zu einer weiteren Erhöhung der Nachfrage kommen.“ Wir bitten um Nachsicht.