Manager von Berlin liebäugelt mit Wechsel zur Wagenknecht-Partei – Landesverband frühestens im April

Manager von Berlin liebäugelt mit Wechsel zur Wagenknecht-Partei – Landesverband frühestens im April
Foto: dpa / Soeren Stache

Von der Politik zum Sport, also so halb: Dem 1. FC Union könnte ein spektakulärer Wechsel bevorstehen. Manager Oliver Ruhnert kokettiert offen mit einem Wechsel zum BSW. Gemeint ist hier ausnahmsweise nicht die BSW Lausitz 2016, sondern die Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht“.

„Es ist ja kein Geheimnis, dass Sahra Wagenknecht und ich uns sehr gut kennen, dass ich sie schätze. Ich finde ihr Projekt interessant und spannend“, sagte Ruhnert, der aktuell für die Linken im Stadtrat von Iserlohn sitzt, kürzlich der „Sport Bild“. Zwar verweist Ruhnert, wie das im Fußballgeschäft so üblich ist, auf seinen Vertrag bei Union, sagt aber auch: „Ich schließe es nicht aus, einmal in die Bundespolitik zu gehen.“

In Berlin arbeitet BSW derweil weiter am Aufbau der Parteistrukturen. Einen entsprechenden Landesverband werde die Partei allerdings frühestens im April gründen, sagte der Ex-Linken- und jetzige BSW-Politiker Alexander King dem Checkpoint. Zur Frage, ob er einem Berliner BSW-Landesverband vorsitzen werde, sagte King: „Das ist nicht mein Ziel, aber ich kann mir das vorstellen.