Toilettenkonzept: Senat muss nachsitzen
Vielleicht liegt’s ja am Thema: Der Senat muss bei der Neuausschreibung der öffentlichen Toiletten dringend nachsitzen. Denn das „Toilettenkonzept für Berlin“ sieht bisher vor, die 257 von der Firma Wall betriebenen Örtchen zu kaufen, die Klos dort abzubauen und irgendwann durch neue zu ersetzen. Das Wann im Irgendwann ist jedoch unklar, denn noch hat man nicht mal irgendeine andere Firma gefunden, ja nicht mal eine Ausschreibung getätigt. Deshalb werden als Übergangslösung schon „temporäre Miettoiletten“ geplant. Immerhin, Pissoirs sollen erhalten bleiben, da die Senatsverwaltung amtlich festgestellt hat, dass „Männer eher zum Wildpinkeln tendieren“. Im Zuge der Gleichberechtigung ist zudem vorgesehen, „Urinale anzubieten, die von allen Geschlechtern genutzt werden können, zum Beispiel das ‚Girly Urinal‘“ (Beispielfotos hier). Fehlt eigentlich bloß noch der Hinweis: Sie wollen nur spülen.