Auswertung der Heizsaison: Berliner heizen wieder weniger sparsam

In der Saison-Auswertung 2023/24 von Energiedienstleister Ista landet die Landeshauptstadt nur auf dem elften Platz der „Heizhelden“. Das Städteranking führen die Sachsen an. Von Christian Latz.

Auswertung der Heizsaison: Berliner heizen wieder weniger sparsam
Foto: dpa / Hendrik Schmidt

Die Thermometer in Berlin steigen auch heute wieder auf sommerliche 26 Grad. Heizung aus, T-Shirt an, ist schon eine Weile die Devise. Passend dazu kommt der Energiedienstleister Ista mit einer abschließenden Auswertung der Heizsaison 2023/24 um die Ecke. Doch wirklich erwärmend ist das Ergebnis für Berlin nicht. Die Hauptstadt ist weder bei den Bundesländern noch bei den Städten unter den Top 3 der „Heizhelden“. Im Ländervergleich sind die Sachsen am sparsamsten, das Städte-Ranking beim Verbrauch führt dementsprechend auch Leipzig an. Die Hauptstadt landet indessen mit einem Verbrauch von 101,4 Kilowattstunden pro Quadratmeter nur auf dem elften Platz unter den Städten. Insgesamt wurde in Berlin von September bis April weniger Heizenergie verbraucht. Allerdings war wegen der höheren Temperaturen auch der theoretische Bedarf viel niedriger, heißt es in der Auswertung. Das eingerechnet haben die Berliner fünf Prozent weniger sparsam geheizt. Oder wie es Ista formuliert: „Das geht besser!“