Weniger Kapital, mehr Deals: Senatsverwaltung sieht Berlin bei Start-ups weiter vorn

Wir bleiben bei innovativen Geschäftsideen: „Wenn Sie aufwachen, ist schon wieder ein neues Start-up gegründet worden“, schreibt Johanna Rupp, Sprecherin der Wirtschaftsverwaltung, auf Checkpoint-Anfrage und weist damit Zweifel am Status der Hauptstadt als Gründermetropole zurück. Hintergrund ist eine Studie von Ernst & Young. Demnach sammelten bayerische Start-ups im vergangenen Jahrrund 600 Millionen Euromehr Wagniskapital ein als Berliner. Bereits 2024 lag der Freistaat knapp vor der Hauptstadt. Ernst & Young spricht gar von einer „Wachablösung“.

Rupp hält wachsam dagegen: Entscheidend sei, wo Ideen entstünden – und dort sähen Investoren Berlinganz klar vorn“. Tatsächlich wurden hier 2025 insgesamt 218 Deals abgeschlossen, 70 mehr als in Bayern. Bei Neugründungen liegen wir ebenfalls weiter vorn. Rupps Fazit: „Auch wenn in München an vielen Stellen die Sonne scheint, ist in Berlin immer noch Sonne satt.“ Amen.