Keine Reaktion von oben: Queere Projekte warten noch immer auf Antwort von Bildungssenatorin Günther-Wünsch

Seit Februar warten zwei queere Verbände auf Antworten der Bildungssenatorin – bisher vergeblich. Es geht um Fördermittel und den Schutz queerer Jugendlicher in Berlin. Von Margarethe Gallersdörfer und Stefan Jacobs.

Keine Reaktion von oben: Queere Projekte warten noch immer auf Antwort von Bildungssenatorin Günther-Wünsch
Foto: Imago / Martin Müller

Immer Ärger mit der Post (II): Es warten übrigens noch mehr queere Menschen sehnsüchtig auf Rückmeldung von Berlins Senatorin für Bildung, Jugend und Familie. Im Februar gingen im Senatshause Günther-Wünsch zwei Schreiben ein. Eins vom Berliner Lesben- und Schwulenverband, der wegen einer Mittelkürzung für ein pädagogisches Beratungsangebot um Unterredung bat – bis heute vergeblich. Und eins von sieben großen queeren Bundesverbänden, die auf Auskunft hoffen darüber, wie Berlin 2025 im Kinder- und Jugendbereich das Selbstbestimmungsgesetz weiter umsetzen will – und intergeschlechtliche, trans und non-binäre Kinder und Jugendliche schützen und berücksichtigen. Hallo! Ist jemand zu Hause?