Immer der Nase nach: Wie gut funktionieren die neuen Kotrollen am BER?
Am Hauptstadt-Flughafen sind seit einigen Wochen neue CT-Scanner für die Sicherheitskontrollen im Einsatz. Ihr Vorteil: Kleine Mengen Flüssigkeit können im Koffer bleiben. Von Anke Myrrhe und Margarethe Gallersdörfer
Hilft vermutlich nur noch Fliegen. Oder anders ausgedrückt: Immerhin der BER bleibt geöffnet. Dort sind seit einigen Wochen die neuen CT-Scanner für die Sicherheitskontrollen im Einsatz, was bedeutet: Flüssigkeiten können jetzt im Koffer bleiben (wenn auch weiterhin nur in kleinen Mengen). Wie eine Checkpoint-Leserin berichtet, kommt es dabei allerdings zu geradezu sprühhaft ansteigenden Vorfällen – bei denen dann doch wieder alle Koffer geöffnet werden müssen (und sich ein Rückstau bildet, wie wenn der Tiergartentunnel dicht ist). Was denn los sei, fragte Viktoria B. den diensthabenden Sicherheitsbeauftragten und bemerkte leicht genervt, dass das aber an anderen Flughäfen besser laufe. Der schnauzte zurück: „Vielleicht haben die nicht die Ansage, jedes Nasenspray zu kontrollieren!“
Eine Flughafensprecherin teilte auf CP-Anfrage mit, man sei sehr zufrieden mit der Technik: „Die neuen CT-Scanner funktionieren reibungslos.“ Die Wartezeit habe sich grundsätzlich verkürzt und läge „größtenteils unter zehn Minuten“. Allerdings könne es punktuell noch zu längeren Wartezeiten kommen, für die auch Extrakontrollen ein Grund sein könnten. „Grundsätzlich gilt: Das Sicherheitspersonal vor Ort entscheidet, in welchen Fällen eine zusätzliche Kontrolle erfolgt.“ Und da gilt bekanntlich: Immer der Nase nach.