„Sie haben die Vertragsregeln nicht eingehalten“: BVG kündigt Sicherheitsdienst nach Angriff auf Fahrgast

Teile des Sicherheitspersonals standen schon häufiger in der Kritik. Bereits im November trennte sich die BVG deshalb von ihrem Haupt-Sicherheitsdienstleister. Von Christian Latz

„Sie haben die Vertragsregeln nicht eingehalten“: BVG kündigt Sicherheitsdienst nach Angriff auf Fahrgast
Wenn Werbung zum Eigentor wird. Dem Haupt-Sicherheitsdienstleister der BVG wurde wegen Fehlverhaltens jedenfalls gekündigt. Foto: dpa/Paul Zinken

Berichte über Übergriffe von BVG-Sicherheitspersonal auf Fahrgäste gab es in der Vergangenheit immer mal wieder. Einer dieser Angriffe soll nun dem Haupt-Sicherheitsdienstleister der BVG zum Verhängnis geworden sein. Nach Checkpoint-Informationen hat die BVG den Vertrag mit dem Security-Unternehmen fristlos gekündigt. „Sie haben die Vertragsregeln nicht eingehalten. Ein Übergriff auf einen Fahrgast hat das Fass dann zum Überlaufen gebracht“, heißt es aus dem Unternehmen. Die Verkehrsbetriebe bestätigen auf Anfrage die Kündigung, die sich schon im November 2022 ereignete. Zu den Gründen will sich die BVG nicht äußern.