Schnelles Geld
Nach ein paar iPads, versprochenen Laptops und allerei anderer Planlosigkeiten hat meine Kollegin Susanne Vieth-Entus ein besonders schönes Beispiel für sinnlos ausgegebene Millionen aus dem Märkischen Sand gebuddelt: Im Rahmen des Zehn-Millionen-Programms „Berlin Challenge“ sollten (auf Wunsch der SPD-Fraktion) 20 Schulen jeweils 470 000 Euro bekommen – in zwei Tranchen auf dieses und nächstes Jahr verteilt. Als diffuses Ziel wurde „Unterrichtsentwicklung“ benannt. Allerdings haben die Schulen überhaupt erst in den Sommerferien erfahren, dass sie ausgewählt wurden. Nun haben sie nur noch drei Monate Zeit, um die ersten 235 000 Euro auszugeben, ansonsten verfällt das Geld. Wenn sie wenigstens googeln könnten...