Legaler „Wohnungswumms“ in Mitte

Nachtrag zur Meldung „29 Euro pro Quadratmeter - Wohnungswumms in Mitte“ (Checkpoint v. 17.10.): Sevim Aydin, mietenpolitische Sprecherin der SPD, hält den Mietpreis von 1700 Euro für 60 Quadratmeter in einer landeseigenen Wohnung für „definitiv zu hoch“ – dem Checkpoint sagte sie: „Wir haben noch nicht beschlossen und werden auch nicht beschließen, dass goldene Wasserhähne in die Wohnungen eingebaut und auf die Miete umgelegt werden.“ Die WBM brauchte allerdings keine goldenen Wasserhähne, sondern nur das Gesetz, denn das hebt die Mietpreisbremse bei Wohnungen ab Baujahr 2014 auf. Die Rechnung des landeseigenen Wohnungsunternehmens: „Ortsübliche Mietspiegelmiete zuzüglich eines Neuvermietungszuschlags von 10%.“ Nicht sozial, aber legal.

Gespenstisch hoch ist angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt auch der Leerstand in der Stadt. Heute schauen wir für unsere Geisterhaus-Serie zu Halloween mal in Charlottenburg-Wilmersdorf vorbei: